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Rückblick: Heißausbildung für Atemschutzgeräteträger in Karlsruhe


Feststoffbefeuerte Heißausbildung in Karlsruhe

 

Am Samstag, den 18.10.2014, besuchten insgesamt elf Kameraden aus den Abteilungen Östringen, Odenheim und Tiefenbach gemeinsam die feststoffbefeuerte Brandübungsanlage der Berufsfeuerwehr Karlsruhe.

Um 8.00 Uhr morgens wurden die Kameraden auf der Westwache der Berufsfeuerwehr erwartet. Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung der Ausbilder folgte ein einstündiger Theorieteil zum Thema „Probleme und Gefahren bei der Innenbrandbekämpfung“. Hierbei wurden die Anwesenden nicht nur über mögliche Probleme und Gefahren bei einer Brandbekämpfung unter Atemschutz unterrichtet, sondern es wurden ihnen auch Lösungsansätze für ein sicheres Vorgehen in solchen Gefahrenbereichen aufgezeigt. Danach machten sich die Teilnehmer auf den Weg zur feststoffbefeuerten Brandübungsanlage, wo die praktischen Übungen stattfinden sollten.

Bei dieser Brandübungsanlage der Berufsfeuerwehr Karlsruhe handelt es sich um mehrere Überseecontainer, die mit Holzpaletten befeuert werden, wodurch schnell Temperaturen von 600°C oder mehr entstehen. Ziel dieser eintägigen Ausbildung ist es die taktisch richtige Vorgehensweise bei der Innenbrandbekämpfung unter sehr realistischen Bedingungen zu trainieren und so bei zukünftigen Einsätzen die eigene Sicherheit zu verbessern und Löschwasserschäden zu vermeiden.

Nach einem gemeinsamen Frühstück stand dann die erste praktische Übung auf dem Plan. Hierbei standen unter anderem die Themen Brandentstehung, Wärmebelastung, Löschtechniken und Durchzündungen im Mittelpunkt. Die Kameraden wurden hierbei bewusst an ihre persönlichen Grenzen und die Grenzen ihrer Schutzausrüstung herangeführt.

Nach diesem anstrengenden ersten Praxisteil konnten sich alle bei einem gemeinsamen Mittagessen stärken. Im Anschluss folgten für jeden Kameraden jeweils zwei weitere Durchgänge in der Brandübungsanlage. In Dreiertrupps ging es unter Nullsicht zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die Übungscontainer, wo die Ausbilder das richtige taktische Verhalten bei einer Menschenrettung schulten. Gleichzeitig konnten die Atemschutzgeräteträger den Umgang mit dem Strahlrohr sowie verschiedene Löschtechniken üben.

Besonders erfreut zeigten sich die Kameraden über den Besuch unseres Bürgermeisters Felix Geider, der die Kameraden am Mittag gemeinsam mit unserem Kommandanten Jürgen Bordt besuchte und sich über die Ausbildung informierte.

Nach einem anstrengenden aber vor allem auch sehr interessanten und lehrreichen Tag machten sich die elf Kameraden der Feuerwehr Östringen gegen 18.00 Uhr auf den Weg nach Hause. Dort angekommen war man allerdings noch eine Weile mit dem Reinigen der verrußten Atemschutzausrüstung beschäftigt.

Ein großes Dankeschön geht an die Ausbilder / Trainer der Westwache der Berufsfeuerwehr Karlsruhe, die mit großem Engagement und Begeisterung durch den Tag geführt haben. Das Resümee aller Lehrgangsteilnehmer war einstimmig, dass diese interessante, lehrreiche und praxisorientierte Fortbildung an der Brandübungsanlage für jeden Atemschutzgeräteträger eine regelmäßige Pflichtveranstaltung sein müsste.



      
      
      
      
      


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