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Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in allen Stadtteilen


Fortwährende Mahnung zu Frieden, Toleranz und Menschlichkeit

 

In allen Östringer Ortsteilen wurde jetzt am Volkstrauertag an das Schicksal der Gefallenen der beiden Weltkriege sowie der Opfer von Krieg, Terror und Gewalt in unserer Zeit erinnert. Dabei kam zum Ausdruck, dass die Rückbesinnung auf das von militärischen Auseinandersetzungen, Bürgerkriegen und Fanatismus verursachte Leid zugleich als Aufruf zu einem friedvolleren Miteinander der Völker in der Zukunft verstanden werden müsse.

An der Ausgestaltung der Feierstunde am Ehrenmal für die Gefallenen auf dem Friedhof der Kernstadt beteiligten sich jetzt der Musikverein, die Sängervereinigung, die Abordnungen von Feuerwehr und DRK-Ortsverein, Repräsentanten der Bundeswehr sowie Jugendliche der Thomas-Morus-Realschule und des Leibniz-Gymnasiums.

Bürgermeister Felix Geider rückte mit seiner Ansprache ins Blickfeld, dass Krieg, Gewalt und Verfolgung keineswegs als in der Erinnerung verblassende Geißeln des vorigen Jahrhunderts und der Geschichte betrachtet werden könnten und verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass auch in unseren Tagen junge Deutsche, so beispielsweise in Afghanistan, sinnlos im Krieg ihr Leben lassen müssen. „Der Volkstrauertag muss uns daher unverändert Auftrag sein, aktiv für Frieden und Menschlichkeit in unserer Gesellschaft einzutreten“, mahnte das Stadtoberhaupt und hob im Sinne des Toleranzgedankens hervor, dass „jedem Menschen unabhängig von Religion und Weltanschauung Respekt und Anerkennung in seinem Anderssein geschuldet“ sei.

Mit einem sorgfältig für den besonderen Anlass ausgewählten Text, der in Erinnerung rief, dass Gewalt stets zuerst „in den Köpfen“ entsteht, regte Selina Hutflesz von der Realschule bei der Feierstunde auf dem Friedhof zum Nachdenken an, während die Gymnasiastin Lea Göllich zur Gitarrenbegleitung von Nico Thome mit dem Song „Geboren um zu leben“ von Unheilig sowie Pete Seegers Antikriegshymne „Where have all the flowers gone“ beeindruckte.

Bürgermeister Geider dankte nach der Kranzniederlegung am Ehrenmal des Friedhofs allen mitwirkenden Vereinen und Personen sowie den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern für ihre Teilnahme an der Veranstaltung.

 

(Quelle: Text: Braunecker, 14.11.11 / Fotos: Braunecker)


   
Bürgermeister Felix Geider hielt die Ansprache bei der Gedenkfeier am Ehrenmal der Gefallenen auf dem Friedhof der Kernstadt. Im Hintergrund die Abordnungen der Feuerwehr und des DRK-Ortsvereins.


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