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Unwetterwarnungen


Zurzeit bilden fünf Frauen und 30 Männer die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Östringen.

 

Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Östringen hat die Aufgabe bei Bränden, Unfällen, Überschwemmungen und ähnlichen Ereignissen Hilfe zu leisten, d. h. Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu schützen und zu bergen. Die Hauptaufgabe der Freiwilligen Feuerwehr besteht jedoch im Retten, das Priorität vor allen anderen Aufgaben hat. 

Für den ehrenamtlichen Dienst, der rund um die Uhr zählt, erhalten die Mitglieder keinerlei Vergütung. Sollte es, besonders bei Tageseinsätzen, zu Verdienstausfällen kommen, so trägt die Gemeinde die entstandenen Kosten. Dadurch ist sichergestellt, dass für die Mitglieder der Einsatzabteilung kein finanzieller Nachteil entsteht. Der Dienst in der Einsatzabteilung beginnt mit dem 18. und endet mit dem 67. Lebensjahr. Danach wird man automatisch Mitglied der Altersabteilung. 

In den zurückliegenden Jahren hat sich, nicht nur in Bezug auf Technik und Ausstattung, bei der Freiwilligen Feuerwehr Östringen sehr viel verändert. Mit zunehmender Technisierung, ständig wachsender Einwohnerzahl und dem verstärkten Sicherheitsbewusstsein der Bevölkerung sind die Aufgaben der Feuerwehr stetig gewachsen. Die Erwartungshaltung seitens der Bevölkerung an ihre Feuerwehr ist sehr groß. 

Wer Hilfe braucht, erwartet professionelle Hilfe, selbstverständlich zu jeder Tages- und Nachtzeit, auch an Sonn- und Feiertagen. 

Und diese gewährleisten wir an 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden am Tag durch unseren freiwilligen Dienst und unsere ständige Alarmbereitschaft!  

Die Ausbildung der Feuerwehrangehörigen stellt neben der technischen Ausstattung die zentrale Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr dar. Nur durch eine umfassende Ausbildung kann die Komponente Mensch fit für den Einsatz gemacht werden. 

Um auf den "Ernstfall" vorbereitet zu sein, finden wöchentlich praktische und theoretische Übungen, sowie in regelmäßigen Abständen realitätsbezogene Einsatzübungen statt. Bei diesen Übungen wird sowohl der Umgang mit den verschiedensten Gerätschaften geübt als auch die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe - denn Feuerwehrdienst ist Teamarbeit!  

Die Feuerwehrausbildung setzt sich aus zwei Bereichen zusammen. Zum einen sind dies verschiedene Lehrgänge auf Unterkreis- oder Kreisebene sowie an der Landesfeuerwehrschule. Diese Lehrgänge werden sowohl in Teilzeit (Grundlehrgang, Atemschutz, Sprechfunk, Truppführer etc.) als auch in Vollzeit (Gruppenführer, Zugführer, Verbandsführer, Maschinist, Gerätewart, Technische Hilfeleistung etc.) durchgeführt.
Der zweite, noch wichtigere, Bereich ist die laufende Ausbildung am Standort. Durch wöchentliche Übungen wird gewährleistet, dass die Feuerwehrangehörigen ihr Können ständig erweitern und vertiefen können. Damit im Einsatz alles reibungslos funktioniert und jeder Handgriff sitzt, müssen die Feuerwehrleute immer wieder trainieren. Dies gilt für alle Funktionen - vom einfachen Feuerwehrmann bis zum Einsatzleiter. Die Übungen finden in der Regel auf dem Gebiet der Kernstadt statt. Häufig nutzen wir Firmen, öffentliche Gebäude etc. als Übungsobjekte, um uns gleichzeitig mit diesen Objekten vertraut zu machen. Einige Male im Jahr verlegen wir unsere Ausbildungsabende auf das Übungsgelände der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg in Bruchsal, da uns dieses hervorragende Übungsmöglichkeiten in allen Bereichen bietet. 

Am Anfang der Ausbildung bei einer Freiwilligen Feuerwehr steht der Grundlehrgang. Bei diesem Lehrgang erhält der angehende Feuerwehrmann/-frau eine solide Grundausbildung im abwehrenden Brandschutz.Danach können u.a. Lehrgänge zum Sprechfunker, Atemschutzgeräteträger, Maschinisten, Trupp-, Gruppen- und Zugführer absolviert werden. Diese Lehrgänge finden i.d.R. an Werktagen abends und bzw. oder auch samstags statt. Diese Lehrgänge finden u.a. an der Landesfeuerwehrschule des Landes Baden – Württemberg in Bruchsal statt. Andere Lehrgänge werden zum Teil von den Feuerwehren der Gemeinden im Landkreis Karlsruhe ausgerichtet. Die Kosten für diese Lehrgänge und den Verdienstausfall der Teilnehmer trägt das Land Baden - Württemberg. Den Angehörigen der Einsatzabteilung ist für die Zeit des Lehrgangs Sonderurlaub zu gewähren.

 

Die Ausbildungen im Einzelnen:

Beim Grundausbildungslehrgang werden die Grundlagen der Feuerwehrarbeit vermittelt. Begonnen werden kann die Ausbildung schon mit 17 Jahren, allerdings darf erst ab 18 Jahren und mit abgeschlossenem Lehrgang zu Einsätzen mit ausgerückt werden.
 

 
 
Im Anschluss zum Grundausbildungslehrgang können die Lehrgänge Sprechfunker, Atemschutzgeräteträger und Maschinist besucht werden.
Hier werden das Funken im Feuerwehrdienst, der Umgang mit Atemschutzgeräten und die Bedienung sämtlicher technischer Geräte auf dem Fahrzeug gelernt.

Der Abschluss der normalen Feuerwehrmann-Ausbildung ist der Truppführer-Lehrgang. Hier wird weiteres Detailwissen gelernt und das bisherige Wissen gefestigt.

Weitere Ausbildungen der Führungsebene sind der Lehrgang zum Gruppenführer oder Zugführer. Ausgebildet wird in diesen Lehrgängen das Führen von Mannschaft und Fahrzeugen.

Ein Kommandant wird in einem Lehrgang auf die Leitung der Wehr in organisatorischer und verwaltungsmäßiger Hinsicht ausgebildet.

 

 

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 Fahrzeugeinweihung 2016 (li. MTW, re. ELW)

 

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 2010