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Tragbare Feuerlöscher sind – richtig eingesetzt – wertvolle Löschhilfen zur Bekämpfung eines Brandes in der „Entstehungsphase“. Ihr Einsatz kann vor Schäden an Leib und Leben bewahren sowie zum Schutz von Sachwerten beitragen.

Wie finde ich einen Feuerlöscher?

Wichtig ist, dass Sie bei der Suche nicht in Panik verfallen. Überlegen Sie, wo sich in Ihrer direkten Umgebung ein Feuerlöscher befinden könnte. Auf Ihrer Arbeitsstätte sollten Sie natürlich wissen, wo sich der nächste Feuerlöscher befindet.

In öffentlichen Gebäuden sind Hinweisschilder angebracht, die auf einen Feuerlöscher hinweisen:

    

    

Wie bediene ich einen Feuerlöscher?

Die Feuerlöscherbedienung am Beispiel eines Pulverlöschers erklärt:

Bevor Sie einen Feuerlöscher einsetzen, müssen sie ihn vorher entsichern. Danach dauert es bei Aufladelöscher etwa zwei Sekunden bis sich der Druck im Löschmittelbehälter aufgebaut hat. Deshalb erst nach dieser kurzen Pause die Spritzpistole öffnen.

Sehr wichtig ist, dass ein ausreichender Abstand zum Feuer gehalten wird, da die Wurfweite vom Pulver bis zu fünf Metern beträgt und sich erst bei diesem Abstand die volle Wirkung der Pulverwolke entfaltet. Durch entfernen der Abzugslasche ist der Löscher entsichert.

Beim Anheben des Tragegriffes wird die Treibmittelflasche durch den Durchstoßmesser geöffnet und der Löschmittelbehälter erhält über das Blasrohr seinen Betriebsdruck. Pulver strömt durch die Schlauchleitung und der Löschpistole als Pulverwolke aus.


Quelle: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein
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Welcher Feuerlöscher ist zu benutzen?

Verwenden Sie nur Feuerlöscher, die die Anforderungen der DIN EN 3 (zuvor DIN 14406) erfüllen und zugelassen sind. Sie sind ihrem Verwendungszweck entsprechend mit unterschiedlichen Löschmitteln gefüllt.

In Privathaushalten empfehlen wir entweder 6 kg Wasser-, Wasserschaum oder Pulverlöscher.

Anwendungsbereiche in den verschiedenen Brandklassen:

Brände fester Stoffe, hauptsächlich organischer Natur, die normalerweise unter Glutbildung verbrennen; z.B. Holz, Papier, Stroh, Kohle, Textilien, Autoreifen
Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen; z.B. Benzin, Öle, Fette, Lacke, Harze, Wachse, Teer, Äther, Alkohole, Kunststoffe
Brände von Gasen z.B. Methan, Propan, Wasserstoff, Acethylen, Stadtgas
Brände von Metallen z.B. Aluminium, Magnesium, Lithium, Natrium, Kalium und deren Legierungen
Brände von Speiseölen und Speisefetten z.B. in Frittier-, Fettbackgeräten und ähnlichen Einrichtungen


Wie erkenne ich ob die Funktion des Feuerlöschers noch gewährleistet ist?

Feuerlöscher müssen nach Norm alle 2 Jahre von einem Sachverständigen auf Ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden. Ein entsprechender Nachweis über die erfolgte Prüfung wird auf dem Feuerlöscher aufgeklebt. Nur so kann die Einsatzfähigkeit des Feuerlöschers sichergestellt werden.

Dauerdrucklöscher müssen nach Druckbehälterverordnung zusätzlich alle 10 Jahre, z.B. vom TÜV, überprüft werden. Bei Ihnen kann es zum Zerplatzen und daraus resultierenden schweren Verletzungen kommen.

(Bestätigung des Prüfmonats und -jahres durch Plakette, siehe rechts).